In diesem Beitrag sollen Fragen beantwortet werden, die Bewerbern immer wieder auf den Nägeln brennen:
1) Wie erwähne ich meine Arbeitslosigkeit am Besten?
Erwerbslosigkeit ist seit Jahren ein allgemeines gesellschaftliches Phänomen. Es peinlich berührt zu verschweigen, wäre erstens sowieso unzulässig, und zweitens ist Scham völlig fehl am Platze. Sie schreiben also in die linke Spalte den Zeitraum Ihrer Arbeitslosigkeit und formulieren in die rechte „Erwerbslos“.
2) Was mache ich mit meiner Babypause?
Wenn Sie eine Babypause eingelegt haben, egal ob als Mutter oder Vater, schreiben Sie das genauso in Ihren Lebenslauf. Freilich ist es immer vorteilhaft, wenn Sie in demselben Zeitraum ein paar Weiterbildungsstationen zusätzlich nennen können. Das gilt ebenso für die Arbeitslosigkeit.
3) Mein Lebenslauf ist eher krumm, es geht ziemlich bunt durcheinander!
Zeiten der Berufsausbildung, Jobs, Arbeitslosigkeit und Weiterbildung wechseln sich ständig miteinander ab. Wie soll ich da meinen Lebenslauf aufbauen?
Ein wirkliches Problem ... wenn Sie in der linken Spalte die Monate und Jahre chronologisch genau aufführen, müssen Sie in der rechten Spalte die Rubriken Ausbildung, Studium, Weiterbildung und Berufsstationen als Überschriften immer wieder neu aufbauen. Das schadet der Übersichtlichkeit und verbraucht viel Platz.
Um die Übersichtlichkeit in jedem Fall zu gewährleisten, bleiben Sie in der linken Spalte bei der chronologischen Abfolge aller Stationen und verzichten in der rechten Spalte darauf, die Rubriken Ausbildung, Studium, Weiterbildung und Berufsausübung als Überschriften überhaupt aufzunehmen. Das ist durchaus zulässig und schadet nicht.
4) Mir fehlen Unterlagen, Zeugnisse usw., mit denen ich einzelne Stationen im Lebenslauf belegen muss. Was soll ich tun?
Auch hier finden Sie den Mut zur Lücke, denn schließlich müssen Ihre Angaben wahr und damit auch vollständig sein. Können Sie beispielsweise für eine bestimmte Berufsstation kein Arbeitszeugnis vorweisen, verfahren Sie auch hier nach dem oben genannten „Anlage –Prinzip“, legen anstelle des fehlenden Zeugnisses ein neutrales Blatt ein, versehen dieses ebenfalls mit dem Anlagevermerk und schreiben kurz dazu: „Ein Arbeitszeugnis wurde durch die Firma X nicht ausgestellt.“ Die Begründung, falls es eine solche gibt, heben Sie sich für das Bewerbungsgespräch auf.